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Techniker auf Mission KI

Auf Mission KI bzw. auf Entdeckung der Technologie „Künstliche Intelligenz“ machten sich Tagestechniker der Fachrichtungen Automatisierungstechnik/Mechatronik und Elektrotechnik auf den Weg ins Deutsche Museum nach Bonn.

Techniker auf Mission KI

Vertrauenswürdige KI

Humanoine Robotik mit AMECA

KI Roboter Hund

Die lange Zugfahrt wurde belohnt durch einen breit angelegten Überblick über den derzeitigen Stand der künstlichen Intelligenz und deren Einsatz in der Praxis in handlungs- und dialogorientierten Erlebnisräumen.

So wurde am Beispiel der Verkehrsschilderkennung durch Kamerasysteme auf die Problematiken der Falscherkennung spielerisch hingewiesen. 
Als praktischer Einsatz stand ein Fahrsimulator zur Verfügung. Hier wurde der Traum vom autonomen Fahren anhand von Sensoren unter Einsatz von KI erläutert und konnte auch getestet werden. Aufgrund der Komplexität bleibt das wohl allerdings eine Zukunftsvision.

An einer anderen Station wurde uns gezeigt, wie eine Artischocke erkannt, durch Einsatz der KI vereinfacht als Datenzwilling erfasst und mit einer angegebenen Wahrscheinlichkeit einem Objekt zugeordnet wird.

Das alltägliche Problem der Verfälschung von Medieninhalten — bekannt auch unter „Deep Fakes“ — wurde illustriert. Dabei verändert die KI eine Person in Mimik und Inhalt, um eine Manipulation für andere durchzuführen.

Spannend war auch die KI Wahlkabine, die mit der Analyse von Mimik und Verhalten — nach dem Motto „Smile to Vote“ erkennt — an welche Partei die Stimme geht.

Ein Highlight war der humanoide Roboter AMECA, mit dem man in unterschiedlichen Sprachen kommunizieren konnte. Dies wurde von den Teilnehmenden natürlich auch gleich in vielen nicht alltäglichen Fremdsprachen überprüft. Faszinierend an AMECA war dann auch die detailgetreue Nachbildung von Gesichtszügen mit 27 Motoren.

Zuletzt wurde in einer Show der Einsatz eines KI Hundes vorgeführt, der wie ein Hund, auf Kommandos Kunststücke vorführte.

Nach dem kurzweiligen Besuch von Mission KI und gemeinsamem Essen, traten wir die Rückreise mit der Bahn an. So ging ein erlebnisreicher Tag mit vielen Gesprächen — auch fern des Unterrichts — zu Ende, an dem alle Teilnehmenden neben der fundierten Information im Museum sich sicherlich auch untereinander besser kennenlernen konnten.